23.11.2020

Corona-Virus: Diese Regeln gelten in unseren Kindertagesstätten

Mit steigenden Infektionszahlen greifen vielerorts wieder schärfere Infektionsschutzmaßnahmen. Über den Stand in unseren Kindertagesstätten berichten wir hier.

Die Zahl der Neuinfektionen steigt weiterhin an, fast alle Kommunen in Deutschland haben mittlerweile den kritischen Neuinzidenzwert von 50 Neuinfektionen pro Woche und 100.000 Einwohner*innen überschritten. Über die Schärfe der jeweiligen Infektionsschutzmaßnahmen entscheiden die betroffenen Kommunen, nicht alles, was in einer Stadt erlaubt ist, ist es deshalb in einer anderen auch. Es kann Unterschiede geben.

Bislang können aber alle unsere Kitakinder auch weiterhin ihre Kita besuchen.

Für Kindertagesstätten gilt derzeit je nach Ort (Stand 23.11.2020):

  • München: Stufe 2 - Eingeschränkter Betrieb (Gelbe Phase)

    Alle Kinder dürfen weiterhin die Einrichtungen besuchen. Die Betreuung findet in festen Gruppen statt mit möglichst konstanten Betreuungspersonen. Die Kinder bleiben in ihrer Gruppe und bewegen sich nicht frei im Haus. Die Eingewöhnung der neuen Kinder ist gemeinsam mit den Eltern möglich. Es könnte jedoch Einschränkungen bei der Besuchszeit geben. Dies kann in jeder betroffenen Kindertageseinrichtung unterschiedlich geregelt sein, je nach Ausstattung durch Personal und Räume.

    Beschäftigte müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen - außer in Situationen in denen ein Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann und eine gute Durchlüftung gewährleistet ist (zum Beispiel im Garten).

  • Regensburg: Stufe 2 - Regelbetrieb mit Einschränkungen

    Regensburger Kitas befinden sich seit dem 1. September im Regelbetrieb. Kinder mit milden Krankheitssymptomen wie Schnupfen ohne Fieber können in ihre Kitas gehen.

    Seit 14. Oktober müssen die Beschäftigten in den Kindertageseinrichtungen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Außerdem sollten feste Gruppen gebildet und im Rahmen der Möglichkeiten zeitnah auf offene oder teiloffene Konzepte verzichtet werden.

  • Nürnberg: Stufe 2

    Alle Kinder dürfen ihre Kita wieder regulär besuchen, sofern sie keine Symptome einer akuten, übertragbaren Krankheit aufweisen (davon ausgenommen sind milde Krankheitssymptome, wie zum Beispiel ein leichter Schnupfen ohne Fieber), nicht in Kontakt zu einer infizierten Person stehen (beziehungsweise seit dem Kontakt mindestens 14 Tage vergangen sind) und sie keiner sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegen.

    Obwohl in Nürnberg die Corona-Ampel derzeit auf rot steht, gilt in Kindertagesstätten derzeit noch die Stufe 2. Der Grund: Kitas arbeiten nach dem Rahmenhygieneplan des Bayerischen Sozialministeriums, der unterschiedliche Stufen vorsieht. Für Nürnberg gilt danach weiterhin die derzeitige Stufe 2, da das Infektionsgeschehen in Kindertageseinrichtungen dies nach Einschätzung der Stadt Nürnberg zulässt.

    Das bedeutet: Alle Kinder müssen wieder in festen Gruppen betreut werden. Für alle Erwachsenen gilt eine grundsätzliche Maskenpflicht.

  • Fürth: Stufe 2

    Stadt und Landkreis Fürth haben die kritischen Marke von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner*innen überschritten, die Stadtampel steht auf Rot. Für Kindertagesstätten und Schulen gilt gleichwohl noch die Stufe 2.

    Alle Kinder dürfen ihre Kita wieder regulär besuchen, sofern sie keine Symptome einer akuten, übertragbaren Krankheit aufweisen (davon ausgenommen sind milde Krankheitssymptome, wie zum Beispiel ein leichter Schnupfen ohne Fieber), nicht in Kontakt zu einer infizierten Person stehen (beziehungsweise seit dem Kontakt mindestens 14 Tage vergangen sind) und sie keiner sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegen. Kinder werden in festen Gruppen betreut, für Erwachsene gilt Maskenpflicht.

  • Erlangen: Stufe 2

    In der Stadt Erlangen steht die Corona-Ampel seit dem 24.10.2020 auf Rot, für Kindertagesstätten gilt immer noch die Stufe 2.

    Es können weiterhin alle Kinder die Kitas besuchen. Soweit die Einrichtungen offene oder teiloffene Konzepte umsetzten, müssen ab Montag, 19. Oktober, wieder feste Gruppen gebildet werden, um eine bessere Nachverfolgbarkeit im Falle eines Ausbruchsgeschehens zu erleichtern. Die Beschäftigten müssen eine Mund-Nase-Bedeckung tragen.

Je nach ihren räumlichen Gegebenheiten können in Kindertagesstätten spezielle Hygienevorschriften gelten. Bitte wenden Sie sich dafür an unsere Mitarbeiter*innen vor Ort!

Weitere Informationen zur Kindertagesbetreuung hat das Bayerische Gesundheitsministerium hier zusammengestellt.

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