Gemeinsam geschnippelt, gemeinsam gekocht: Erntedankfest in unserer Krippe
In der Humanistischen Kinderkrippe in Alterlangen ist die Erntezeit zu Ende gegangen. Das haben wir mit einem Erntedankfest gefeiert, zu dem Kinder und Eltern gemeinsam zusammenkamen.
Im Garten der Krippe wachsen im Lauf des Jahres immer wieder Dinge, die die Kinder mit anpflanzen, beobachten und pflegen. Wer einmal gesehen hat, wie aus einem kleinen Samen etwas wird, das man essen kann, geht mit anderen Augen an den Tisch. Genau das war uns wichtig: Essen nicht nur auf dem Teller zu erleben, sondern als etwas, das wächst, über das man staunen und das man gemeinsam zubereiten kann.
Zum Fest hatten alle ein wenig Gemüse mitgebracht. Wir haben es zusammen vorgestellt und kurz besprochen, dann wurde gemeinsam geschnippelt und eine Suppe gekocht, Eltern und Kinder Seite an Seite.
Das gemeinsame Zubereiten von Essen ist für uns mehr als eine nette Beschäftigung. Kinder erleben mit allen Sinnen, wie etwas aussieht, riecht, sich anfühlt und schmeckt. Sie erfahren, dass sie etwas selbst bewirken können, und sie probieren oft Dinge, die sie sonst vielleicht nicht angerührt hätten. So schauen sie ganz nebenbei „über den eigenen Tellerrand hinaus“. Das passt zu unserem humanistischen Verständnis von Pädagogik: Kinder entdecken die Welt in ihrem eigenen Tempo, aus eigener Neugier und mit eigenen Entscheidungen.
Das Erntedankfest stand unter dem Motto "Gesunde Ernährung in der Krippe und zu Hause". Deshalb haben wir bewusst Eltern und Kinder zusammen eingeladen. Was Kinder in der Krippe kennenlernen, kann zu Hause weitergehen, und umgekehrt.
Gesunde Ernährung hat bei uns ohnehin ihren festen Platz. Im 480 m² großen Außengelände gibt es einen eigenen Nasch- und Mitmachgarten, und die Mahlzeiten sind vollwertig und in Bioqualität. Dazu kommen Bewegung und Pädagogik nach Emmi Pikler sowie kreative Projekte und gemeinsame Erlebnisse.
Wir danken allen Familien, die mit Gemüse, Zeit und guter Laune dabei waren.












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